Montag, 23. Dezember 2013

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest

Ich möchte allen ein frohes, besinnliches und vor allem
friedliches Weihnachtsfest wünschen.



Dienstag, 12. November 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2013

Da mach ich doch glatt wieder mal mit. Das neugierige Wollschaf möchte heute wissen:


Hast Du für Dich die ultimative Socke gefunden?
Und strickst Du sie immer nach dem Schema F? Das heißt – nach welcher Tabelle, mit welcher Ferse, mit welcher Spitze? Immer das gleiche oder variierst Du?

 

Ich verstricke ausschließlich vierfädige Sockenwolle, weil in meiner Familie niemand dickere Socken haben möchte. Damit schlage ich für jede Person immer die gleiche Maschenzahl an und stricken sie in der entsprechenden Länge und halte mich an keine Tabelle mehr.

Am liebsten stricke ich Muster mit ein, weil das das Stricken interessanter macht, Stinos stricke ich nur mit der Maschine. Auch hier habe ich für jede Person die ideale Maschen- und Reihenzahl gefunden.

Am liebsten stricke ich die Ferse von Ingrid Hiddessen. Sie hat meiner Meinung nach die beste Passform, allerdings stricke ich die Socken ungern von der Spitze her und habe deshalb die Anleitung umgedreht, damit man auch "von oben" beginnen kann: http://www.filodilana.de/forum/75-fragen-zu-speziellen-stricktechniken/20523-fersen-fuer-socken.html

 

 

Die Tomatenferse habe ich nur einmal gestrickt und werde sie nicht mehr stricken, da sie mir nicht wirklich passt und auch nicht gefällt. Die Socke verdreht sich beim Gehen am Fuss.

 


 Zur Zeit stricke ich als Spitze gern ein Bumerangferse und schließe die Naht mit dem Maschenstich. Aber auch die Bandspitze ist nach wie vor beliebt, auch diese schließe ich mittlerweile mit Maschenstich, weil das besser hält und ordentlicher aussieht.

 

 

Dienstag, 15. Oktober 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage


Die verstrickte Dienstagsfrage 42/2013

 
Wenn ich ein neues Wollknäuel anstricke hole ich vorher immer den Faden aus der Mitte heraus – ich mag es nicht so gerne, wenn während des Strickens die Wolle hin und her hüpft. Dabei passiert es mir fast immer, dass ich dann das halbe Innenleben des Knäuels in der Hand habe. Wie macht ihr das? Gibt es einen Trick, wie man an den inneren Faden kommt? Oder strickt ihr das Knäuel von außen ab?
Vielen Dank an Anja für die heutige Frage!


Ich hole mir auch den Faden immer aus der Mitte, weil dann das Knäuel schön liegen bleibt. Meist schaffe ich es auch wirklich nur den Anfang zu finden, wobei ich festgestellt habe, dass dies sehr abhängig vom Hersteller ist. Offensichtlich sind die Wickelmaschinen unterschiedlich gut. Seit ich nur noch Qualitätsgarn verwende, passiert mir das kaum noch, dass sich das gesamte Innenleben löst und ich nur noch Gewurschtel in der Hand halte.

Es kann natürlich auch sein, dass frau mit zunehmenden Alter immer präziser greift und ich mir das alles nur einbilde.

Ob es einen Trick gibt, wie man an den inneren Faden kommt? Ich nehme das Knäuel in beide Hände und greife mit den Fingerspitzen von Zeigefingern und Daumen in das Innere und ertaste den Anfang, den ich dann herausziehe, nicht den ganzen Packen, den man auch oft spürt. Vermutlich ist es Übungssache und bei jedem Hersteller anders.


 

Montag, 7. Oktober 2013

Jahresstricktreffen in Salzweg bei Passau 2013

 

Auch in diesem Jahr traf sich wieder eine kleine Gruppe handarbeitssüchtiger Mädels zum Stricken, häkeln, basteln und es war sogar ein kleiner Kurs in Occhi geboten. 

Zwei volle und einen halben Tag waren gefüllt mit Handarbeit. Natürlich mussten wir uns zwischendrin immer wieder stärken mit Kaffee, Tee und Lebkuchen.

Freitag Mittag kam ein fahrender Händler und jede konnte nach Belieben aussuchen: Wurstsemmerl, Fleischpflanzerl, warmer oder kalter Leberkäse und sogar gemischte Salate hatte er dabei. 

 Samstag Mittag kam der Pizzaservice. 

Am Abend stärkten wir uns im Gasthaus Spetzinger, da waren auch die Männer mit dabei.

Vertreten waren fast alle Altersgruppen, die sich prächtig verstanden haben.

Hier der Beweis:

 

Christel und Jasmin beim Fröbelsterne basteln

 Waltraud bot Occhi:

 

Erst müssen alle Finger sortiert werden

Kritischer Blick, ob das so richtig ist.

Geboten war noch Stricken von Botschn, quergestrickte Handschuhe, Rapunzelschal, und und und . . .

Auf einem großen Tisch wurden Handarbeiten präsentiert, die die Teilnehmerinnen mitgebracht haben:

Dank Waltraud war Ostern und Weihnachten gleichzeitig:

Filethäkelei

Fensterbild in Filethäkelei
 
Fensterbild in Filethäkelei
Occhi und Filethäkelei

 

Leider habe ich nicht alles fotografiert, weil ich mich selbst mit Occhi abmühte, aber aufgeben wollte ich auch nicht. 

Ein neuer Termin ist schon wieder vereinbart: 

3. und 4. Oktober 2014!

Donnerstag, 19. September 2013

Wiesn Mustersocken KAL

Jetzt muss ich nach der langen Pause hier erst einmal alles abstauben . . .

Aber es gibt gleich eine gute Nachricht. Es gibt einen neuen Sockenmuster KAL und ich würde mich freuen, wenn wieder viele mitstricken.

Dienstag, 14. Mai 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage

Das Wollschaf möchte heute wissen:

 

 Immer wieder kommt es vor, dass ich beim Stricken plötzlich ein Fadenende in der Hand habe, obwohl noch genug Wolle da ist – Motten! Das kann bei älteren, aber genauso gut bei noch nicht so lange abgelagerten Wollknäulen der Fall sein. Wie schützt ihr euch gegen Motten? Und wie kommen die in die Wolle? Kann es sein, dass das Material schon im Laden befallen wird? Und entsorgt ihr die Wolle und das angefangene Strickstück sofort, oder strickt ihr einfach weiter?

Vielen Dank an Anja für die heutige Frage!

 

Gott sei Dank hatte ich dieses Problem schon sehr lange nicht mehr. Wenn, dann habe ich es festgestellt, wenn ich etwas neu anfangen wollte und dann: ab in die Tonne mit dem Rest vom Garn und die übrigen Vorräte werden ganz genau kontrolliert. 

Weiterstricken halte ich für sinnlos.  Tiefkühlen wird oft empfohlen, aber so brüchiges Garn gibt auch nur brüchiges Gestrick, da ist es schade um die Arbeit und man gefährdet seine restlichen Vorräte.

Wie kommen Motten in die Wolle? Motten sind kleine Schmetterlinge, sie fliegen durchs Fenster und legen ihre Eier an geeigneten Stellen (Wolle, Wolldecken, Wollteppichen usw.) ab.

Ich selbst habe z.B. immer Bedenken bei Tauschpaketen, dass man sich da was einschleppt.

 

Vorbeugend lagern bei mir jede Menge Seifenstücke im Wollvorrat. Wenn ich einkaufen gehe, nehme ich immer wieder ein Stück mit und lege es zur Wolle. Wenn ich eine Seife brauche, hole ich mir eine aus meinem Wollager. Motten mögen keinen Seifengeruch und meiden diese Stellen.

Es gibt auch Mottenfallen mit denen man kontrollieren kann, ob Motten im Haus sind. Allerdings kann man dadurch auch erst welche ins Haus locken.

Am besten ist vorbeugen und wenn man wirklich mal welche hat: Befallenes rigoros wegwerfen, um den Rest zu schützen.


 

 

 

Sonntag, 5. Mai 2013

Solco Socke: Endlich ein Paar

Endlich fertig

Warum die zweite Socke immer am längsten dauert, weiß ich nicht. In der bunten Wolle war leider ein Knoten und es sah zunächst nicht danach aus, dass es völlig anders weitergeht.

Da die Socken sowieso sehr bunt sind, habe ich das dann so gelassen.

Mit Tomatenferse und Bumerangferse als Spitze:

Die Passform der Ferse ist besser als bei der Bumerang, aber mein persönlicher Favorit bleibt die Ferse mit der Fersenwand.